16.03.17
Der
Porsche 944
Der Porsche 944
Der 944 hat auf der IAA 1981 Premiere, und anders als sein kleinerer Bruder 924 tritt er gleich mit einem Porsche - Motor auf. Es ist ein Vierzylinder - Reihenmotor mit 2479 ccm, 163 PS und 233 km/h. Wie bereits beim 924 und beim 928 wendet Porsche beim 944 die Transaxle -
Bauweise an: Der Motor sitzt vorn, das Getriebe hinten. Eine beinahe optimale Gewichtsverteilung. Mit seinen wuchtigen Kotflügeln und dem ausladenden Heckspoiler hebt sich der 944
äußerlich vom 924 ab. Der Innenraum wird zunächst allerdings fast unverändert vom ,1Kleinen"
übernommen. Ab Dezember 1984 ist der 944 mit Katalysator lieferbar, es gibt neue Alu - Lochfelgen, und eine verbesserte Innenausstattung. Im Februar 1985 wird der 944 Turbo mit 220 PS und 249 km/h vorgestellt (ab 1988 250 PS, 260 km/h) und im August 1986 folgt der 944 S mit Vierventilmotor. Der leistet 190 PS und bringt das sportliche Coupé auf 228 km/h. Noch rasanter geht's beim 944S2 zu, der 1988 mit einem 3-Liter-Vierventilmotor mit 211 PS und 240 km/h an den Start geht. Oben ohne gibt's den 944 S2 ab Januar 1989. Das bereits auf der IAA im September 1985 als Prototyp gezeigte Cabrio wird im neuen Weinsberger Werk der Firma ASC montiert. Das Speedster - ähnliche Faltdach kann mit dem elektrischen Verdeckzubringer mühelos geöffnet und geschlossen werden. Mit jährlich etwa 3000 Wagen ist das
944-S2-Cabrio ein kleiner Marktrenner. Auch der 944 Turbo kommt zu Cabrio – Ehren : 1990/91 legt Porsche
eine Sonderserie von 500 Exemplaren auf. 1991 ist Schluss mit dem 944: der 968 steht zur Ablösung bereit. Die Preise: Die Skala beginnt bei 38 900 DM für den 944 von 1981. Der 944 5 startet mit 61 355 DM, der Turbo mit 74000 DM und der 944S2 mit 74 965 DM. Das Cabrio ist 1988 für 86 265 DM zu haben.
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